{"id":572,"date":"2012-12-15T20:04:38","date_gmt":"2012-12-15T18:04:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/?page_id=572"},"modified":"2016-11-02T08:26:31","modified_gmt":"2016-11-02T07:26:31","slug":"sticks","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/equipment\/sticks\/","title":{"rendered":"Vic Firth Sticks"},"content":{"rendered":"<p>Warum spiele ich diese Sticks?<\/p>\n<p>Seit vielen Jahren bin ich Vic Firth Spieler und Endorser und m\u00f6chte mich gleich zu Beginn f\u00fcr die jahrelange Unterst\u00fctzung auch des Drummers Institute seitens Vic Firth bedanken! Marco Soccoli, den ich noch aus meiner Studienzeit am Drummers Collective als Verk\u00e4ufer bei Sam Ash kannte hat mir viele Jahre mit Rat und Tat zur Seite gestanden! Vielen Dank daf\u00fcr! Ebenso m\u00f6chte ich Joe Testa von Vic Firth in Boston und Frank Rohe von Musik Meyer danken!<\/p>\n<p><strong>Sticks<\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span>Ich bin ganz klar ein Maple-Typ! Maple \u2013 Ahorn \u2013 mit seinem etwas weicherem Holz als Hickory bietet mir ein gutes Spielgef\u00fchl, eine gute Balance und nicht zuletzt den Sound, den ich mag. Es ist nicht zu verachten, dass die Beschaffenheit des Schlagzeugschl\u00e4gers einen gro\u00dfen Anteil am Sound eines Beckens oder einer Trommel hat. Hickory ist mir pers\u00f6nlich von der Beschaffenheit etwas zu dicht und eher zu schwer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/SD4-Co1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2545\" title=\"SD4 &amp; Co\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/SD4-Co1-300x132.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"132\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/SD4-Co1-300x132.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/SD4-Co1-500x220.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/SD4-Co1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Viele Jahre habe ich das Modell SD2 Bolero gespielt, der durch seine runde Stockspitze einen pr\u00e4gnanten und klaren Becken Sound hat; vielleicht durch die viele Theaterarbeit bei der ich oft leise spielen musste, wurde mir der Stock ein wenig zu schwer, da er durch sein Eigengewicht von sich aus schon recht kr\u00e4ftig war. Somit bin ich auf SD4 Combo umgestiegen, die ich noch heute spiele. F\u00fcr Viele ist dieses Modell zu leicht \u2013 ich bin jedoch der Meinung, dass das Schlagzeug ohnehin schon ein lautes Instrument ist und ich dies nicht noch durch schwere \u2013 vielleicht tendenziell tr\u00e4ge \u2013 St\u00f6cke unterst\u00fctze. Zugegebenerma\u00dfen spiele ich \u2013 Gott sein Dank \u2013 in keiner Speed Metal Band bei der ich sicher mehr Gewicht ins Spiel bringen m\u00fcsste. Mein Ideal ist es, locker und entspannt mit einer ausgewogenen Balance und K\u00f6rperspannung auch \u00fcber eine lange Zeit spielen zu k\u00f6nnen, und dabei sowohl die Power aus dem Rock- und Pop-Genre a la ZZ Top aber auch die Finesse des Jazz und Latin zu generieren \u2013 ich m\u00f6chte meine Handgelenke schonen und ein gutes Rebound Verh\u00e4ltnis haben; dies erm\u00f6glicht mir das Modell SD4 Combo. Auch der SD 4 hat einen eher runden Kopf und \u2013 das ist bezeichnend f\u00fcr Vic Firth \u2013 h\u00e4lt bei normalem Spiel ewig.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Zeit in der ich bis zu acht Shows die Woche und an freien Tagen noch auf anderen \u201eBaustellen\u201c zu Hause war, habe ich maximal ein Paar SD4 Combo im Monat ben\u00f6tigt \u2013 eher weniger.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Studiums in New York, hatte ich lange mit dem etwas l\u00e4ngerem Stock mit der Bezeichnung 8D gespielt \u2013 das Modell ist etwas schwerer und l\u00e4nger als SD4 aber eleganter als die herk\u00f6mmlichen 5A\u00b4s oder 5B\u00b4s. 8D ist super f\u00fcr Funk und Pop\/Rock.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit bin ich sogar auf noch feinere Modelle gesto\u00dfen, die ich gerne f\u00fcr ECM Jazz mit einem Beckensound a la Jon Christensen oder Billy Higgings benutze: das Modell AJ2 oder noch besser AJ6. Diese Schl\u00e4ger haben eine konische Spitze und sind auch eher leicht \u2013 klingen aber auf meinem Flat Ride, meinem 21\u201c Dry Ride oder auf den Constantinople Becken phantastisch \u2013 gerade im Studio klingen sie bei entsprechenden Produktionen sehr fein und definiert!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rohema1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2548\" title=\"Rohema\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rohema1-300x114.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"114\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rohema1-300x114.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rohema1-500x191.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rohema1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>F\u00fcr Orchesterarbeit, bei der ich unter anderem kleine Trommel spiele oder auch f\u00fcr Musicals wie Cabaret oder der Drei-Groschen-Oper &#8211; beispielsweise in einem halb erh\u00f6htem Orchestergraben, bei der die Band zwischen Publikum und B\u00fchne platziert ist -, benutze ich gerne Konzertschl\u00e4gel aus Eben- oder Rosenholz. Diese Schl\u00e4ger haben einen etwas breiteren Schaft, verj\u00fcngen sich zur Spitze hin jedoch relativ stark und haben ebenfalls einen konischen kleinen Kopf. Sie funktionieren auch auf Pauken wenn ein leiser sehr dichter Presswirbel gefragt ist. Konzertschl\u00e4ger sind normalerweise sehr teuer \u2013 halten bei fachgerechter Handhabung jedoch sehr lange (nichts f\u00fcr Eure Dark Metal Band!). Die Firma Rohema bietet preisg\u00fcnstige Modelle in einer hervorragenden Qualit\u00e4t! Ich benutze hier die Modelle Rosewood 6Pa sowie Ebony 6E; beide mit einer Beschichtung aus nat\u00fcrlichem \u00d6l.<\/p>\n<p>Hier streifen wir kurz das Thema der Beschichtung: manche Lacke mit denen die Schlagzeugst\u00f6cke bearbeitet werden, f\u00f6rdern eine Schwei\u00dfentwicklung der H\u00e4nde, was wiederum zu eine verkrampften Stockhaltung f\u00fchrt \u2013 dies ist auf Dauer nat\u00fcrlich ein gro\u00dfes Handicap und kann Schmerzen im wahrsten Sinn des Wortes manifestieren. Der Griff, das Gef\u00fchl und das haptische Element eines Stockes tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, sich am Instrument wohl zu f\u00fchlen und den Stock als nat\u00fcrliche Verl\u00e4ngerung des Armes zu verstehen. Sofern man nicht unter einer Allergie gegen Lacke oder auch \u00d6le leitet, rate ich aus diesem Grund lieber dazu, eine anderes Modell zu w\u00e4hlen, als beispielsweise Endorser-Handschuhe zu tragen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema sind St\u00f6cke mit Nylonspitze, die ich pers\u00f6nlich gar nicht mag \u2013 obwohl es ein Signature Modell immerhin von Jack DeJohnette gibt, der St\u00f6cke mit einer Nylonkuppe auf ultratrockenen Becken spielt! \u00dcbrigens ist dieses Modell lang (etwas wie die oben genannten 8D\u00b4s) und leicht jedoch mit einer gr\u00fcnen Farbe versehen, die wiederum oben angesprochene Problematik verursachen kann. Nylon \u2013 abgesehen von der Gefahr, dass einem die Spitzen um die Ohren oder gar in die Augen fliegen k\u00f6nnen, klingt meines Erachtens k\u00fcnstlich, hart und nimmt die W\u00e4rme des Holzsounds. Daher bin ich auch kein Freund von Carbon oder Sticks aus \u00e4hnlich k\u00fcnstlichem Material.<\/p>\n<p>Es mag esoterisch klingen aber wir unterbrechen durch Nylon den Fluss der Elemente Erde (Holz) und Feuer (Metall=Becken). Historisch gesehen ist das Trommeln eine sehr vegetative und ur-menschliche Art der Kommunikation und wird durch Plastik unterbrochen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Signature1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2550\" title=\"Signature\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Signature1-300x165.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Signature1-300x165.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Signature1-500x276.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Signature1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Man sollte unbedingt Signature Sticks ausprobieren \u2013 ein gut sortierter Fachh\u00e4ndler oder die Musikmesse Frankfurt bietet hier ein gutes Forum um ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Soundphilosophie der verschiedenen Drummer der Szene zu bekommen. Als gro\u00dfer Pete Erskine Fan (er hat immer einen phantastischen Becken Sound), empfehle ich hier seine Signature Sticks: das Ride SPE2 Modell mit einer konischen und das SPE Modell mit einer runden Spitze. Beide Sticks sind relativ lang und eher schwer. Wer eine Alternative zum allseits bekannten Dave Weckl Modell sucht, dem lege ich die Harvey Mason Signature Sticks ans Herz, die etwas dicker und deren Stockspitze etwas runder sind als bei Weckl. Nat\u00fcrlich gibt es dann noch die Jojo Mayer (wei\u00df , relativ schwer und eher kurz) oder Buddy Rich (ebenfalls wei\u00df jedoch etwas l\u00e4nger und vorne konischer) Modelle oder besagte gr\u00fcne DeJohnette Sticks und Vieles mehr. Wer eine Alternative zu meinen Hauptst\u00f6cken, den SD4\u00b4s sucht, dem sein das gleiche Modell in Hickory \u2013 also schwerer und dichter \u2013 von Tony Royster Jr. empfohlen.<\/p>\n<p><strong>Besen und Rutes<span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/strong><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Heritage-Brushes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2552\" title=\"Heritage Brushes\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Heritage-Brushes-300x123.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"123\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Heritage-Brushes-300x123.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Heritage-Brushes-500x206.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Heritage-Brushes.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Besen benutze ich sehr h\u00e4ufig! Hier habe ich mich als das Heritage Modell eingegrooved, welches mir durch seinen geschmeidigen Schaft eine gutes Spielgef\u00fchl und durch die feinen Metalldr\u00e4hte einen dichten Brush Sound gibt. Durch die Elastizit\u00e4t kann man auch wunderbare Effekte f\u00fcr Samba oder Soloeinw\u00fcrfe erzielen. Manchmal benutze ich sogar die Steve Gadd Besen, die vorne gleichm\u00e4\u00dfig eingebogen sind und dadurch einen guten Backbeatsound erwirken.<\/p>\n<p>F\u00fcr Proben bei denen ich nicht so laut spielen <a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Steve-Gadd-Brushes1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2553\" title=\"Steve Gadd Brushes\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Steve-Gadd-Brushes1-300x130.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"130\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Steve-Gadd-Brushes1-300x130.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Steve-Gadd-Brushes1-500x217.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Steve-Gadd-Brushes1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>m\u00f6chte um Nerven und Ohren zu schonen spiele ich gerne diverse Ruten; wobei sich das Modell Rute 505 bestens f\u00fcr einen fetten Backbeat Snare Sound und demgegen\u00fcber zum Beispiel die normalen Rutes oder das Steve Smith Modell Bamboo-11 einen guten Hi-Hat und Ride Sound erm\u00f6glicht. Selbstredend sind derartige Modelle wie Rutes in gewissen musikalischen Rahmen perfekt f\u00fcr Samba oder Bossa \u2013 auch in Kombination mit Besen (z.B. in der rechten Hand Rutes und in der linken Hand Besen).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rutes1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2555\" title=\"Rutes\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rutes1-300x158.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"158\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rutes1-300x158.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rutes1-500x263.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rutes1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zugegebenerma\u00dfen spiele ich selten die ausgefallenen Modelle wie Blades, Dreadlocks oder Rute 404 aber es ist immer spannend, auch solche Werkzeuge mal einzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mallets &amp; Co.<\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Combi-Mallets1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2558\" title=\"Combi &amp; Mallets\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Combi-Mallets1-300x136.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"136\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Combi-Mallets1-300x136.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Combi-Mallets1-500x227.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Combi-Mallets1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Unverzichtbar ist f\u00fcr mich das Modell SD6 Swizzle B geworden, welches auf der einen Seite einen festen Filzkopf und auf der anderen Seite eine runde Stockspitze besitzt. Gerade im Musical- und Theaterbereich, bei es oft musikalische \u00dcberg\u00e4nge von Becken- crescendos zu M\u00e4rschen oder auch Big Band Swing gibt, die einen tats\u00e4chlichen Wechsel von St\u00f6cken in der k\u00fcrze der gegebenen Zeit nicht zulassen, sind diese \u201eTwins\u201c unabdingbar! F\u00fcr weichere Tomsounds, bei denen ich Pauken imitiere, funktionieren Mallets mit weicherem Flanell oder Filzkopf \u2013 hier spiele ich gerne das Modell von Adams TM3 Soft \u2013 f\u00fcr viele Drummers sicher zu empfehlen aufgrund des eher dicken Schafts, der sich fast wie ein Drumstick anf\u00fchlt.<\/p>\n<p>Der TM3 Soft funktioniert auch auf Pauken \u2013 bei entsprechend leisen und weichen Wirbeln oder Anschl\u00e4gen, wobei ich bei Pauken diverse Modelle von Dave Morbey einsetze. Diese Schl\u00e4gel haben einen tollen Sound auf den Pauken, sind hervorragend verarbeitet; ich benutze vorwiegend die Modelle 560FF, 530KK, HF300, und 540FF, die verschiedene Filzk\u00f6pfe und H\u00e4rten aufweisen und damit alle anders auf den Pauken klingen. Auch Flanell K\u00f6pfe, wie beispielsweise das Modell 101 von Kaufmann klingen knackig und warm; von Vic Firth nehme ich f\u00fcr besonders starke Akzente (die sich zum Beispiel in einem mulmigen Orchestergraben bis in die letzte Zuschauerreihe durchsetzen m\u00fcssen) die Modelle American Custom T4 oder noch h\u00e4rter (kommt jedoch eher selten vor) das Modell American Custom T5 Wood.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Dave-Morley.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2559\" title=\"Dave Morley\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Dave-Morley-300x185.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"185\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Dave-Morley-300x185.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Dave-Morley-484x300.jpg 484w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Dave-Morley.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auch f\u00fcr Glockenspiel werden verschiedene Soundvorstellungen gefragt \u2013 welche immer abh\u00e4ngig sind von der Raumakustik, nat\u00fcrlich dem Notentext aber auch der Qualit\u00e4t des Instrumentes \u2013 es gibt tats\u00e4chlich Uralt-Theater-Glockenspiele, die ziemlich schief und nervig klingen und die ich daher eher gerne durch weiche Schl\u00e4gel verschleiere. Im meinem Gep\u00e4ck ist immer ein Standartmodell von Vic Firth M142 mit einem weicheren Plastikkopf, ich benutze aber auch hin und wieder Metallk\u00f6pfe (M144\/M146) oder Plastikk\u00f6pfe. Da ich kein wirklicher Stabspieler im Sinner einen Vibraphons oder Marimbaphons bin, \u00fcberlasse ich das Feld hier eher den Experten.<\/p>\n<p>Die Wahl des richtigen Schl\u00e4gels ist eine Philosophie- und Glaubensfrage und so individuell wie jeder Musiker. Qualit\u00e4t zahlt sich hier jedoch immer aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Toys3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2561\" title=\"Toys\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Toys3-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Toys3-300x300.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Toys3-150x150.jpg 150w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Toys3.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nehmt Euch also bei der Wahl Eures Spielwerkzeuges Zeit. Wenn ich ein neues Paar Schlagzeugst\u00f6cke ausprobiere, achte ich stets darauf Folgendes:<\/p>\n<ol>\n<li>ob die Schl\u00e4ger gerade sind (hierzu auf einer ebenen Fl\u00e4che wie einer Glasplatte rollen),<\/li>\n<li>gleich lang sind (nebeneinander stellen),<\/li>\n<li>die Maserung gleichm\u00e4\u00dfig ist (nicht zu viel Querschl\u00e4ger = potentielle Bruchstellen),<\/li>\n<li>das Gewicht (es kommt hier nicht auf ein Gramm an, aber es muss schon ausgewo<\/li>\n<li>gen in der Hand liegen),<\/li>\n<li>den Stocksound an sich (hierzu clicke ich die Sticks gegeneinander und h\u00f6re ob der Klang der beiden St\u00f6cke mehr oder minder gleich ist)<\/li>\n<li>die Dichte des Holzes (ganz klar: Maple, Hickory, etc.)<\/li>\n<li>die Lackierung (wie f\u00fchle es sich an und kann ich damit l\u00e4nger spielen)<\/li>\n<li>die Stockspitze (rund, konisch)<\/li>\n<li>den Sound auf dem Becken<\/li>\n<li>passt der Stock zu mir (beispielsweise gibt es kleinere Kit Sticks von Vic Firth f\u00fcr Kinder!)<\/li>\n<\/ol>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin: 5px 0; float: none; height: 100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum spiele ich diese Sticks? 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