{"id":589,"date":"2012-12-15T20:37:23","date_gmt":"2012-12-15T18:37:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/?page_id=589"},"modified":"2016-11-02T08:27:39","modified_gmt":"2016-11-02T07:27:39","slug":"drums","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/equipment\/drums\/","title":{"rendered":"DW Drums &#038; Remo Heads"},"content":{"rendered":"<p>Warum spiele ich diese Drums?<\/p>\n<p><strong>Vorwort<br \/>\n<\/strong>Die Frage, warum ich genau diese Konstellation an Drums spiele \u2013 also genau diese Kesselgr\u00f6\u00dfe, genau dieses Holz und genau diese Kombination an Fellen \u2013 ist nat\u00fcrlich immer eine Frage der eigenen musikalischen Herkunft, der daraus entstandenen Soundvorstellung und nicht zuletzt eine Frage des musikalischen Umfelds in dem ich mich bewege.<\/p>\n<p>Als Kind der 60\u00b4er bin ich gro\u00df geworden mit Jazz, Rock und Fusion und war schon fr\u00fch fasziniert von der Soundvielfalt und Impulsivit\u00e4t des Schlagzeuges. Billy Cobham, Steve Gadd, Tony Williams aber auch Joe Morello, Mitch Mitchel, ein Ian Paice oder Carl Palmer haben bei mir schon fr\u00fchzeitig ein Fundament f\u00fcr den Sound gegeben, den ich nach wie vor pr\u00e4feriere. Das hei\u00dft, die W\u00e4rme der (Gretch)Toms von Tony Williams mit dem dennoch obertonreichen Anschlag, den knackigen (Tama) Snare und Tom Sound von Billy Cobham, die warme volle (Ludwig) Bass Drum von Joe Morello, der integrative (Yamaha) Gesamtsound von Steve Gadd sowie die Lebendigkeit und das unged\u00e4mpfte (Ludwig) Volumen eines Mitch Mitchel oder John Bonham pr\u00e4sentieren f\u00fcr mich das volle Spektrum eines Drum Sound. Durch mein Elternhaus wurde ich fr\u00fch durch Jazz beeinflusst aber ebenso durch Rock und Soul. Wahrscheinlich ist das der Grund daf\u00fcr, warum ich einen Vorliebe f\u00fcr die Mischung aus Jazz und Rock haben: der obertonreiche Jazz Metal Snare Sound in Ian Paice\u00b4 Spiel im Rock, der Funk-Approach bei Buddy Rich, der Rock Sound bei Tony Williams oder die Jazzphrasierung bei John Bonham mit seinem grandiosen Sound. Als kleiner Junge hat mich auch sehr die Kreativit\u00e4t von Carl Palmer beeindruckt, der eine Schiffsglocke w\u00e4hrend seines Drum Solos bediente oder mit einem Blasebalg sein Tom w\u00e4hrend des Spielens aufgepumpt hat \u2013 somit also eine Art Talking Drum Effekt &#8211; erzielt hat; das Ganze bei der Interpretation eines klassischen Werkes (\u201eBilder einer Ausstellung\u201c von Petrowitsch Mussorgsky).<\/p>\n<p>Ich stelle dies voraus um zu zeigen, dass man nicht einfach in ein Musikgesch\u00e4ft geht \u2013 oder schlimmer: \u00fcber einen online-Versand \u2013 ein Drum Set kauft und drauf haut, sondern mit den Jahren eine Vision manifestiert, welchen Sound man \u00fcberhaupt erreichen m\u00f6chte und warum man einen Sound in einem bestimmten musikalischen Zusammenhang einsetzt. Dies bedarf nat\u00fcrlich einer musikalischen Reife deren Entwicklung und damit auch die Soundvorstellung &#8211; st\u00e4ndig im Fluss ist.<\/p>\n<p><strong>Jans Big Set<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/big_set_dums_fin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-841\" title=\"Big Set Drums\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/big_set_dums_fin-1024x682.jpg\" alt=\"Big Set Drums\" width=\"584\" height=\"388\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/big_set_dums_fin-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/big_set_dums_fin-300x200.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/big_set_dums_fin-450x300.jpg 450w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/big_set_dums_fin.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zu den Drums<\/strong><br \/>\nSeit 2007 bin ich stolzer DW Endorser und bin immer wieder fasziniert \u00fcber die fast kindliche Freude, die John Good ausstrahlt, wenn er wieder einmal ein neues Holz oder eine neue Form der Verarbeitung gefunden hat. Oft ist die neue Form der Verarbeitung eine Reminiszenz an alte Zeiten wie zum Beispiel die Jazz Serie, die mit ihren Real Hoops durchaus einen Jazz Drumset Sound der besten 50\u00b4er Jahre in neuem Gewand wieder auferstehen l\u00e4sst. An dieser Stelle ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an John Good und sein Team, dass ich dabei sein darf!<\/p>\n<p>Viele Jahre habe ich Maple \u2013 Ahorn &#8211; gespielt und beeinflusst durch den Zeitgeist auch verschiedene Tom und Bass Drum Gr\u00f6\u00dfen. Da ich in zahlreichen unterschiedlichen musikalischen Bereichen t\u00e4tig bin, habe ich immer ein Set gesucht, dass m\u00f6glichst flexibel einzusetzen ist und mir m\u00f6glichst viel Freiraum gibt. Ich mag den Punch und die W\u00e4rme von Maple, habe mich jedoch dabei ertappt, wie ich mit d\u00fcnneren Fellen immer etwas mehr Lebendigkeit und Anschlag in die Toms bekommen wollte (z.B. Remo Ambassador oder Emperor Smooth White); der erste Ansatz\u00a0 zu einem Wechsel der Holzart habe ich vor geraumer Zeit mit einer 22&#215;18\u201c Pearl Bass Drum aus Birke gewagt; (nach wie vor mit Maple Toms) die Bass Drum klang phantastisch \u2013 war jedoch relativ unflexibel, da der Sound einfach zu bombastisch und vereinnahmend war; f\u00fcr den Jazz oder \u201eeasy Pop-Bereich\u201c nat\u00fcrlich vollkommen ungeeignet.<\/p>\n<p>Seinerzeit hatte ich f\u00fcr Jazz ein GMS Set von John Riley \u00fcbernehmen k\u00f6nnen (genau das Schlagzeug, welches er in seiner Schule \u201eArt of Bebop\u201c und auf zahlreichen Aufnahmen gespielt hat) und war damit nat\u00fcrlich erst einmal gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Mit meinem Wechsel zu DW habe ich mich dann nach umfangreicher Recherche entschlossen, ein Drum Set aus Birkenholz mit eher kurzen Kesseln zu nehmen.<\/p>\n<p><strong>Bass Drum &amp; Heads<\/strong><br \/>\nDie Bass Drum hat wie fr\u00fcher einen 22&#215;16\u201c Zoll Kessel und hat &#8211; ebenso wie die Toms &#8211; durch die VLT Verleimung (Vertical Low Timbre) einen ausgewogenen Bassanteil sowie durch das Holz eine relativ schnelle Ansprache. Zur Zeit benutze ich ein Remo Powerstroke 3 als Schlagfell und habe nach wie vor das DW Fell als Frontfell mit einem Standartloch f\u00fcr Mikrofonabnahme bzw. Kontrolle des Sounds. Das Frontfell und zudem durch ein kleines Kissen im Kessel auch das Resonanzfell leicht ged\u00e4mpft. Ich stimme die Bass Drum so tief wie m\u00f6glich \u2013 fast so weit runter, dass das Schlagfell Wellen bekommt. Das Frontfell stimme ich ein wenig h\u00f6her, so dass es ein wenig Ton hat.<\/p>\n<p>Diese Bass Drum funktioniert sowohl im Studio als auch Live, akustisch und abgenommen, ist stilistisch flexibel in Pop-, Rockmusik aber auch in einer Big Band oder auch f\u00fcr einen Dinner Job perfekt einzusetzen.<\/p>\n<p>Als Alternative benutze ich eine 20&#215;16\u201c Bass Drum \u2013 ebenfalls aus Birke mit VLT. Die Bass Drum hat eine Tom Halterung, so dass es im Auf- und Abbau ein wenig umg\u00e4nglicher ist. Meiner Ansicht nach gibt es hier keinen h\u00f6rbaren Einfluss auf den Sound. Die Bass Drum hat naturgem\u00e4\u00df einen nicht ganz so tiefen Grundton, ist trotzdem f\u00fcr den Rockbereich \u2013 auch \u00fcber P.A. abgenommen &#8211;\u00a0 erstaunlich fett und tr\u00e4gt die Band. Ich mag das Spielgef\u00fchl auf der 20\u00b4er Bass Drum, da sie etwas schneller reagiert und etwas lebendiger scheint. Der Sound \u2013 ebenso mit einem doppelschichtigen Schlagfell und leichter D\u00e4mmung &#8211;\u00a0 ist super f\u00fcr Funk oder aber auch f\u00fcr kleinere Jobs, bei denen nicht so viel Volumen gefahren werden muss. Mit aufgerauten doppel- oder einschichtigen Fellen kann man die Bass Drum auch f\u00fcr den Jazzbereich einsetzen.<\/p>\n<p><strong>Toms<\/strong><br \/>\nAuch hier bin ich zu Birke \u00fcbergegangen und benutze eher kurze VLT-Kessel (8&#215;7, 10&#215;7, 12&#215;8). Dies gibt mir Flexibilit\u00e4t in der Ansprache, im Set Aufbau, die Toms sind leicht zu transportieren und klingen immer noch voll und volumin\u00f6s. Nicht zuletzt aus \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden spiele ich gerne Floor Toms \u2013 auch hier eher in kurzen Gr\u00f6\u00dfen (14&#215;12, 16&#215;14). F\u00fcr mich waren tiefe Toms, die an einem Doppeltomst\u00e4nder montiert wurden stets eher l\u00e4stig, da unflexibel und durch den massiven St\u00e4nder auch noch unpraktisch. Es macht meiner Ansicht nach auch keinen Unterschied im Charakter des Sounds im Vergleich zu den kleineren Toms. Zudem experimentiere ich gerne damit, das 16\u00b4er Tom zu meiner Linken aufzustellen \u2013 das macht Spa\u00df, bringt neue Ideen und ist neben einer 10&#215;5 Piccolo Snare ein sehr effektiver Kontrast. Au\u00dferdem spiele ich nat\u00fcrlich bei den meisten Jobs nur eine normales Set mit einem 10\u00b4Tom, optional einem 12\u00b4tom und dem 14\u00b4er Tom; auch hier erweist sich ein Floor Tom als wesentlich flexibler.<\/p>\n<p><strong>Tom Heads<\/strong><br \/>\nBei Schlagfellen probiere ich immer wieder aus und setze verschiedene Modelle je nach Produktion oder Lust und Laune ein.<\/p>\n<p>Ich bin hier vom einem Extrem (d\u00fcnne, einschichtige Felle auf Birkenholz wie z.B. Remo Ambassador clear) bis zum anderen Extrem (doppelschichtige Felle wie Remo Emperor oder Remo Emperor Coated) gegangen und jede Version hat ihre Vor- und Nachteile. Einschichtige Felle m\u00fcssen feiner und genauer gestimmt werden und k\u00f6nnen sehr obertonreich und hart klingen \u2013 allerdings im Studio wunderbar funktionieren, wenn man beispielsweise einen Tom Sound mit viel Ton und Nachklang sucht a la Chat Wackerman (DW-Maple mit Evans G1Single Ply Heads, die ich bei Remo mit einem Ambassador Clear nachempfinden kann). Dickere Felle haben nat\u00fcrlich mehr Punch und sind f\u00fcr den Rock Pop Bereich oder auch auf der B\u00fchne \u00fcber P.A. Abnahme im Grunde immer praktikabel.\u00a0 Das im Vergleich mit einschichtigen Fellen etwas tr\u00e4gere Spielgef\u00fchl kompensiere ich durch das Birkenholz sowie durch eine nicht zu tiefe Grundstimmung oder durch ein d\u00fcnneres Resonanzfell. So habe ich bei meinen Maple Pearl Toms viele Jahre d\u00fcnne Remo Diplomatfelle als Resonanz- und z.B. aufgeraute Remo Emperorfelle als Schlagfelle genutzt. Bei den Birkenkesseln von meinem jetzigen DW Set brauche ich jedoch keine d\u00fcnneren Resonanzfelle, da der Attack durch das Holz schnell genug ist.<\/p>\n<p>Eine interessante Idee, ist es , die gleichen Resonanz- wie Schlagfelle zu benutzen. Dies funktioniert (zumindest f\u00fcr mich) nicht gut bei doppelschichtigen Fellen &#8211; aber durchaus f\u00fcr einschichtige. Bei Jazzsets ist dies ja bereits bekannt (z.B. zwei coated Ambassador Felle). Es ist auch durchaus denkbar, f\u00fcr kleinere Toms, d\u00fcnnere und f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Tomas dickere Felle zu benutzen. So k\u00f6nnte man f\u00fcr ein 8\u00b4Tom ein normales Ambassador coated, f\u00fcr das 10\u00b4er und 12\u00b4er ein Ambassador X und f\u00fcr das 14&#8243; und 16&#8243; ein Ambassador Vintage Fell nehmen! Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich muss jedoch hinzuf\u00fcgen, dass dies f\u00fcr mich nicht funktioniert, da sich der Klangcharakter zu sehr von Tom zu Tom \u00e4ndert.<\/p>\n<p>Eine Allroundversion sind immer aufgeraute einschichtige Felle wie Remo Ambassador coated. Hiermit kann man nichts falsch machen. Bei guter Stimmung \u2013 auch hier ist Genauigkeit gefragt \u2013 kann man diese Felle f\u00fcr nahezu jede Stilistik einsetzen: etwas tiefer gestimmt f\u00fcr Pop Rock \u2013 je nach Geschmack mit leichter D\u00e4mpfung mittels Gaffa Tape oder besser mit Moongel Damper Pads \u2013 oder h\u00f6her gestimmt mit mehr Ton f\u00fcr Jazz. Ich benutze einschichtige aufgeraute Felle auch gerne im Studio, da sie mir immer einen ausgewogenen Sound garantieren, der sich in nahezu jede Produktion einf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren bin ich auf die Remo Ambassador X Felle gesto\u00dfen, die f\u00fcr mich super funktionieren: die Ambassador X Felle sind 20% dicker als die regul\u00e4ren coated Ambassador Felle und haben dadurch einen etwas w\u00e4rmeren Grundton. Sehr zu empfehlen!<\/p>\n<p><strong>Snares<\/strong><br \/>\nDie Snare ist zusammen mit der Bass Drum das Herzst\u00fcck des Schlagzeuges und ist im wahrsten Sinne des Wortes tonangebend f\u00fcr den Charakter der Musik die man spielt. Daher kann man im Grunde nie genug Snares haben (&#8230; just kiddin\u00b4).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1834\" title=\"Snares Kopie\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Snares-Kopie-300x86.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"86\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Snares-Kopie-300x86.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Snares-Kopie-500x144.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Snares-Kopie.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ich mag 13\u00b4er Snares, da sie sich wunderbar ins Set einf\u00fcgen und je nach Tiefe, Stimmung und Spannreifen auch \u00fcber genug Volumen verf\u00fcgen. Meine Haupt-Snare war lange Zeit f\u00fcr den Rock-Pop- und nat\u00fcrlich Funkbereich eine 13&#215;5,5 Aluminium Snare mit S-Hoops. Die Snare hat durch das Aluminium einen krispen Sound, durch die Tiefe genug Bassanteil und ich kontrolliere die Obert\u00f6ne durch die S-Hoops. Durch diese Spannreifen, die beispielsweise auch von Gavin Harrison benutzt werden, klingt die Snare kompakter und kontrollierter; ich ben\u00f6tige also etwas weniger D\u00e4mpfung. Der Rim Click Sound ist ein wenig matschiger wenn ich mit dem Schaft spiele \u2013 wie ich es sonst bei Rim Clicks anwende- ; drehe ich den Stock um, so dass ich mit der schmaleren Seite des Stockes spiele, klingt der Rim Click jedoch genau wie ich ihn haben will.<\/p>\n<p>Eine weitere Snare, die ich gerne spiele, ist meine 13&#215;5,5 Maple Snare mit Dycast Spannreifen, die etwas mehr W\u00e4rme und dennoch eine solide Power durch den Gussspannreifen aufweist. Mit der 13&#215;7 Edge Snare muss ich sehr vorsichtig sein \u2013 die Snare ist unglaublich laut (und \u00fcbrigens auch ziemlich schwer) und hat durch die Kombination mit dem Birkenholz eine Durchschlagkraft mit der man aufpassen muss \u2013 also nichts f\u00fcr den Dinner Job! Mit entsprechender Stimmung (m\u00f6glichst tief) und ein wenig D\u00e4mpfung ist die Snare im Studio f\u00fcr Heavy Balladen oder einen fetten Backbeat Sound super!<\/p>\n<p>F\u00fcr den normalen Job \u2013 das kann eine Popproduktion, ein Jazziger Gig mit \u201ePopanteil\u201c, ein Dinner Job oder \u00c4hnliches sein \u2013 benutze ich eine 14&#215;5,5 Solid Maple Snare. Hier habe ich verschiedene Spannreifen (auch aus Holz) ausprobiert und bin nun wieder bei Dycast gelandet. Auf der Snare benutze ich ein Remo Ambassador Vintage Fell, welches mir genug W\u00e4rme und Integration in den Gesamtsound der Band gibt.<\/p>\n<p>Neben weiteren Snares, mit denen ich gerne experimentiere sei noch meine 10&#215;5\u00b4er Maple Piccolo Snare erw\u00e4hnt, die nat\u00fcrlich gerne als Zweit-Snare oder im Studio sogar in speziellen F\u00e4llen als Haupt-Snare eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Vault-Edge.2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3264\" src=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Vault-Edge.2-242x300.jpg\" alt=\"Vault Edge.2\" width=\"242\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Vault-Edge.2-242x300.jpg 242w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Vault-Edge.2.jpg 646w\" sizes=\"auto, (max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a>Zuletzt sei noch eine ganz besondere Snare erw\u00e4hnt, die ich mit viel Gl\u00fcck bekommen habe und derzeit als Hauptsnare nutze: die DW Vault Edge Snare, die in Zusammenarbeit mit Sabian entstanden ist und von denen es tats\u00e4chlich nur 50 St\u00fcck auf der Welt gibt! Eine unglaubliche Snare, die neben der phantastischen Verarbeitung und dem leichtem Vintage Look, noch die Besonderheit des verarbeiteten Materials aufweist: es handelt sich um eine 14&#8243;x 6\u00b4er Snare, bei der gebrauchte Sabian Becken in einem speziellen Verfahren f\u00fcr den Edge Ring eingeschmolzen wurden und ein 11-schich-tiges-Birkenholz eingesetzt wurde, das ca. 700 Jahre alt ist und davon rund 200 Jahre auf dem Grund des Mooshead Lakes in Maine gelegen hat! Durch diese Kombination ist ein Sound entstanden, der fokussiert, krisp und sehr definiert klingt, zudem extrem sensibel anspricht und trotz der Dichte des Materials, eine gewisse Grundw\u00e4rme mitbringt, die ich bislang in dieser Kombination noch nicht geh\u00f6rt habe. Die Snare spielt sich fast von alleine!\u00a0Wirklich sehr inspirierend!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Vault-Edge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3262 alignright\" src=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Vault-Edge-300x168.jpg\" alt=\"Vault Edge\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Vault-Edge-300x168.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Vault-Edge-500x281.jpg 500w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Vault-Edge.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei den Snare-Fellen gibt es im Grunde nur die Wahl zwischen aufgerauten einschichtigen Fellen (Ambassador coated) mit oder ohne r\u00fcckseitige Verst\u00e4rkung wie z.B. coated Black Dot. Letzte verwende ich jedoch nur bei der Edge Snare. Die oben genannten Vintage Felle mag ich sehr f\u00fcr den Jazz Bereich. Doppelschichtige Felle sind deutlich zu tr\u00e4ge und Felle ohne Beschichtung gehen f\u00fcr Besenspiel gar nicht.<\/p>\n<p><strong>Jans Jazz Set<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JazzSet_Drums_final.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-831 alignnone\" title=\"Jazz Set Drums\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JazzSet_Drums_final-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"388\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JazzSet_Drums_final-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JazzSet_Drums_final-300x200.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JazzSet_Drums_final-450x300.jpg 450w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/JazzSet_Drums_final.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>DW-Jazz Serie<\/strong><br \/>\nDas Schlagzeug ist urspr\u00fcnglich zwar als Trap Set (=zusammengew\u00fcrfelter Haufen, Krimskrams) bezeichnet worden, seit vielen Jahren aber nat\u00fcrlich als ganzheitliches Instrument zu verstehen. Das hei\u00dft, dass die Bass Drum, die Snare und die Toms \u2013 nimmt man einmal die Becken heraus \u2013 als Ganzes harmonieren m\u00fcssen. Zweifelsohne ist John Good mit der Entwicklung der Jazz Serie genau dieser Schritt gelungen.<\/p>\n<p>Ich war erstaunt \u00fcber den Einsatz der Holzkombination Maple (Ahorn) \/ Gum (tats\u00e4chlich: Gummibaum!) und stelle fest, dass die Drums tats\u00e4chlich einen ganz anderen Charakter besitzen als ich es bisher von Maple oder Birke gewohnt war. Das Schlagzeug hat viel Ton, ist voll und ausgewogen im Sound und hat den richtigen Anteil aus W\u00e4rme und Attack \u2013 wenn man so will: obertonreich. Es trifft den Ton, den ich schon viele Jahre gesucht habe: ein Gretsch Sound aus besten Zeiten! Das aber bei h\u00f6chster Produktionsqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt kein Problem, das Set auch f\u00fcr Rock n\u00b4Roll, Funk oder Pop einzusetzen; ich w\u00fcrde hier jedoch eine 20\u00b4er Bass Drum benutzen. Die Idee hinter der Holzkombination erm\u00f6glicht eine problemlose Stimmung nach oben (al la Peter Erskine) ohne das der Sound an W\u00e4rme verliert und eine fette tiefe Stimmung (a la Billy Ward) ohne dass es anf\u00e4ngt zu flattern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/DW-Jazz-Drums.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2497\" title=\"DW Jazz Drums\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/DW-Jazz-Drums-300x190.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/DW-Jazz-Drums-300x190.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/DW-Jazz-Drums-471x300.jpg 471w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/DW-Jazz-Drums.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich benutze eine 18&#215;16\u00b4er Bass Drum mit geschlossenem Frontfell, einer leichten D\u00e4mmung mittels Filzstreifen von innen und rate dazu, die Bass Drum mittels eines Bass Drum Lifters so auszugleichen, dass der Bassdrumschl\u00e4gel in die Mitte des Felles trifft.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind auch hier die klassischen Remo coated Ambassador Felle als Schlag- und Resonanzfelle die erste Wahl. Gut funktionieren auch die Vintage Felle, die nat\u00fcrlich einen w\u00e4rmeren Grundton haben oder Renaissance Felle, die wiederum etwas d\u00fcnner sind und daher mehr Obert\u00f6ne haben.<\/p>\n<p>Zuletzt sei die 6000\u00b4er Hardware erw\u00e4hnt, die ich nicht zuletzt aus rein pragmatischen Gr\u00fcnden benutze sowie die Vintage Halterung f\u00fcr ein Ride und ein Tom am der Bass Drum! Macht Spa\u00df!<\/p>\n<p><strong>Abschlie\u00dfend<\/strong><br \/>\nMusik ist so individuell wie jeder praktizierende Musiker. Um seinen eigenen Sound zu finden, ist es also n\u00f6tig, eine Vision daf\u00fcr zu erkennen, was ich mit meiner Musik und meinem Sound transportieren will oder was die Musik ben\u00f6tigt um richtig interpretiert zu werden. Dies ist nat\u00fcrlich immer begr\u00fcndet auf unserer eigenen Geschichte und beeinflusst von unseren musikalischen Helden.<\/p>\n<p>Wenn ich also nach meinem Drum Sound suche, muss ich in mich hineinhorchen und viel Zeit mit dem Instrument und dessen Variationsbereite verbringen.<\/p>\n<p>Wenngleich die Herstellung eines erstklassigen Instrumentes immer seinen Preis hat, so gibt es mittlerweile hochwertige Schlagzeuge im Mittelklassebereich f\u00fcr einen akzeptable Preis. Es ist also nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Phantasie und Experimentierfreude.<\/p>\n<p><strong>Jans Regular Set<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/regular_Set_cym.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-825\" title=\"Regular Set Drums\" src=\"http:\/\/wordpress.p177080.webspaceconfig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/regular_Set_cym-1024x682.jpg\" alt=\"Regular Set Drums\" width=\"584\" height=\"388\" srcset=\"http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/regular_Set_cym-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/regular_Set_cym-300x200.jpg 300w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/regular_Set_cym-450x300.jpg 450w, http:\/\/janrohlfing.com\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/regular_Set_cym.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin: 5px 0; float: none; height: 100px;\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum spiele ich diese Drums? Vorwort Die Frage, warum ich genau diese Konstellation an Drums spiele \u2013 also genau diese Kesselgr\u00f6\u00dfe, genau dieses Holz und genau diese Kombination an Fellen \u2013 ist nat\u00fcrlich immer eine Frage der eigenen musikalischen Herkunft, &hellip; <a href=\"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/equipment\/drums\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":100,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-589","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=589"}],"version-history":[{"count":46,"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/589\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3633,"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/589\/revisions\/3633"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/100"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/janrohlfing.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}